Warum Coaching (Training) der Weg ins Team Management (Gruppen-Organisation) ist

Veröffentlicht am 19. Nov, 2009 von Birgit in Coachingtipps

Wenn du das Wort „Coach“ hörst, was kommt dir dann als erstes in den Sinn? Stellst du dir ein Basketballteam vor mit einem Mann oder einer Frau, der/die laut Anweisungen schreit? Oder vielleicht eine Fußballmannschaft mit einem Mann oder einer Frau, der/die sich am Spielfeldrand auf und ab bewegt und dabei Spielernamen aufruft?

Training ist nicht länger reserviert für Sportmannschaften; es ist jetzt eines der Schlüsselkonzepte für Führungseigenschaften und Management. man_in_chair_-_thinking_01

Warum ist Coaching/Training populär?

Coaching ebnet das Spielfeld.

Coaching ist einer der sechs emotionalen Führungsstile von Daniel Goleman. Darüber hinaus ist es ein Verhalten oder eine Rolle, womit Führungskräfte in Situationen, in denen es einer Leitung bedarf, dazu befähigt werden.

Als Führungsstil wird Coaching angewandt, wenn die Mitglieder einer Gruppe oder Mannschaft kompetent und motiviert sind, aber bezüglich der Langzeitziele einer Organisation keine Idee haben. Dies beinhaltet zwei Trainingsebenen: Eine für das Team und eine für jeden Einzelnen. Team- Coaching führt dazu, dass Mitarbeiter zusammenarbeiten. In einer Gruppe von Individuen kann nicht jeder das gleiche Kompetenzniveau und Engagement in Bezug auf ein Ziel haben oder teilen. Eine Gruppe kann eine Mischung aus hoch- und mittelmäßig-kompetenten Mitarbeitern sein, mit jeweils unterschiedlichem Engagement. Diese Unterschiede können Reibung unter den Mitarbeitern verursachen. Der Coach hilft den Mitarbeitern ihre Erwartungen zu regulieren. Der Coach organisiert auch unterschiedliche Perspektiven, so dass das allgemein gültige Ziel gegenüber persönlichen Zielen und Interessen Erfolg hat. In einer großen Organisation müssen die Führungskräfte die persönlichen Werte und Ziele des Personals auf diejenigen der Organisation ausrichten, so dass auf lange Zeit angelegte Anordnungen verfolgt und eingehalten werden können.

Coaching baut Vertrauen und Kompetenz auf.

Individuelles Coaching ist ein Beispiel von situationsbedingter Leitung bei der Arbeit.

Es zielt darauf einen nach dem anderen zu unterstützen und das Vertrauen der Mitarbeiter dadurch aufzubauen, dass gute Leistungen bei regelmäßigen Rückmeldungen bestätigt werden.

Des Weiteren zielt es darauf, Kompetenz zu erhöhen, indem dem Mitarbeiter geholfen wird, seine Stärken und Schwächen bezüglich der Karriereplanung und beruflichen Entwicklung einzuschätzen. Abhängig vom individuellen Level der Kompetenz und des Engagements kann eine Führungskraft mehr Verhaltens-Training durchführen oder die weniger erfahrenen Mitarbeiter zusätzlich coachen. Gewöhnlich geschieht dies im Falle von neuem Personal. Der direkte Supervisor gibt genauer definierte Aufgaben und hält regelmäßig Rückmeldungen für das neue Personal bereit. In dem Maße, wie Kompetenz und Vertrauen der Mitarbeiter wachsen, verringert er stufenweise die Menge des Coachings, des Anweisung- Gebens und der unterstützenden Rolle zugunsten des Delegierens.

Coaching fördert hervorragende Qualität beim Individuum und im Team.

Hervorragende Qualität ist ein Ergebnis von gewohnheitsmäßig guter Praxis. Die Regelmäßigkeit von Meetings und konstruktives Feedback sind wichtig für das Schaffen von Gewohnheiten. Mitarbeiter gewöhnen sich daran, sich selbst regelmäßig bezüglich ihrer Stärken und Entwicklungsfortschritte zu bewerten, so dass sie selbst wahrnehmen, welche Kenntnisse, Fähigkeiten und Haltungen sie benötigen, um sich an das Erreichen von Team-Zielen zu gewöhnen. In diesem Prozess erreichen sie ebenfalls hervorragende individuelle Qualität. Ein Beispiel dafür ist ein Musikorchester: Jedes Mitglied spielt ein anderes Instrument. Um mit all den unterschiedlichen Instrumenten in einem Stück musikalisch Harmonie zustande zu bringen, werden die Mitglieder neben dem Üben als Ensemble jeweils ihren Part ausfeilen. Konsequenterweise entwickeln sie sich dabei als Soloinstrumentalisten individuell weiter.

Coaching entwickelt starkes Pflichtgefühl und Engagement für gemeinsame Ziele.

Ein Trainingsleiter balanciert die Verwirklichung von unmittelbaren Zielen mit Langzeitzielen bezogen auf die Vorstellungen, die Visionen einer Organisation. Wie früher erwähnt, werden bei der Ausrichtung der persönlichen Ziele auf die Ziele des Teams oder der Organisation die persönlichen Interessen unter Kontrolle gehalten. Indem man immer wieder konstant die Vision durch formelle und informelle Gespräche übermittelt, werden die Mitarbeiter inspiriert und motiviert. Kurzzeitziele für das Team vorzugeben – ausgerichtet auf organisierbare, erreichbare Ziele – und einen Aktionsplan aufzustellen, um diese Ziele zu erreichen, kann dabei helfen, die erhöhte Motivation und das Engagement für gemeinsame Ziele bei den Mitgliedern aufrecht zu erhalten.

Coaching produziert wertvolle Führungskräfte.

Führung durch Vorbild und Beispiel ist beim Coaching wichtig. Ein Coach verliert die Glaubwürdigkeit, wenn er/sie das nicht praktizieren kann, was er/sie predigt. Das bedeutet, dass ein Coach gut organisiert sein, hohe Kompetenz auf seinem Gebiet besitzen, offen kommunizieren und zu Rückmeldung ermutigen, sowie über eine klare Idee von seinem Auftrag bezüglich der anvisierten Ziele der Organisation verfügen muss. Durch nachempfundenes und zweckgerichtetes Lernen bleiben bei den Teilnehmern dieselben guten Praktiken und Haltungen wie beim Kursleiter hängen, wobei sich diese selbst allmählich zu Trainingsleitern verwandeln. Wenn ein Mitarbeiter gutes Coaching erfährt, wird er wahrscheinlich die gleichen Dinge tun, falls ihm die Rolle der formalen Führungskraft übertragen wird.

Trotzdem einige Hinweise: Coaching ist nur einer der Führungsstile. Es kann in Kombination mit den anderen fünf emotionalen Führungsstilen durchgeführt werden, abhängig vom Profil des vorhandenen Teams. Darüber hinaus verlangt Coaching als Führungsstil, dass du physisch, emotional und mental die meiste Zeit fit bist, da es zwei Trainingsebenen beinhaltet, den Einzelnen und das Team. Deine Mitarbeiter erwarten, dass du der letzte bist, der in irgendeiner Situation aufgibt oder abspringt, besonders in Krisenzeiten. Ein Coach muss sich dessen bewusst sein, dass Coaching das Investieren von Zeit sowohl in jedes Individuum als auch in das ganze Team bedeutet. Darüber hinaus baust du, während du Mitarbeiter trainierst, dabei ebenfalls auch zukünftige neue Coachs auf, wodurch deine Verantwortlichkeiten demnach noch größer sind.

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Birgit Olzem - Energethikerin und Coach Über Birgit
Ich bin glücklich verheiratet und wir haben 5 gemeinsame wundervolle Kinder! Neben dem Dasein als Mutter arbeite ich seit 2005 als selbstständige Internetdienstleisterin. Ich trainiere Privatpersonen, Freiberufler und Einzelunternehmer, sowie Mitarbeiter kleiner mittelständischer Betriebe. Kernkompetenzen: Nutzung der neuen Medien im Beruf, Personenmarketing, Wordpress Training, Coach für berufliche Neuorientierung, Selbstfindung- und führung und Berufung erkennen und verwirklichen. In meiner Freizeit schreibe ich Bücher und Fachartikel.

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